StartSPD-Fraktionsbüro erhält Verstärkung: Abiturient aus Bederkesa macht FSJ Politik in Hannover

SPD-Fraktionsbüro erhält Verstärkung: Abiturient aus Bederkesa macht FSJ Politik in Hannover

Fabian Claussen Stefan Schostock

Der Abiturient Fabian Claussen mit Stefan Schostock, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion

03. September 2010 0 Kommentare

Fabian Claussen verstärkt seit dem 1. September das Fraktionsbüro der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Der 19-Jährige absolviert bei der SPD-Fraktion ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik.

Der frischgebackene Abiturient (Note 1,2) hat die gleiche Heimat wie ein anderer prominenter Niedersachse. Genauso wie Ministerpräsident McAllister (CDU) kommt Fabian Claussen aus dem Kreis Cuxhaven, genauer gesagt aus Alfstedt bei Bad Bederkesa. Er hat mit dem Niedersächsischen Internatsgymnasium Bad Bederkesa die gleiche Schule besucht wie der Ministerpräsident und er teilt die Leidenschaft für den Schießsport: Claussen ist noch zwei Wochen lang amtierender Junioren-Schützenkönig des Schützenvereins Alfstedt von 1909. Deutlich unterschiedlich ist allerdings seine Parteipräferenz. Bereits 2006 hatte er als Praktikant des damaligen SPD-Landtagsabgeordneten Claus Johannßen aus Otterndorf landespolitische Luft geschnuppert.

„Das Praktikum damals hat Lust auf mehr gemacht“, erzählt Fabian Claussen. Im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahres wird er nun bei der SPD-Fraktion alle Bereiche der Landespolitik und des parlamentarischen Betriebs in Hannover kennenlernen und eigene Projekte bearbeiten. Besonders interessieren ihn die Bereiche Schulpolitik, Verkehrspolitik sowie die Familien- und Sozialpolitik.
„Auf jeden Fall werde ich nach meinem Jahr in der SPD-Fraktion wissen, welchen Beruf ich anstreben werde“, sagt der 19-Jährige (Leistungsfächer Chemie, Mathematik und Englisch), der sich derzeit sowohl eine juristische wie auch eine betriebswirtschaftliche oder auch sozialwissenschaftliche Karriere vorstellen kann. Vom Team des SPD-Fraktionsbüros fühlt sich Fabian Claussen herzlich aufgenommen. Und noch etwas anderes hat er schnell gemerkt: „Die Leute hier sind alle schwer beschäftigt. Es wird echt hart gearbeitet.“

In Hannover ist der Alfstedter, der in wenigen Tagen seinen 20. Geburtstag feiert, in einer Wohngemeinschaft untergekommen: „Es ist schon eine große Umstellung, von einem 400-Einwohner-Dorf in die Leinemetropole zu kommen. Aber es ist toll. Hannover ist eine sehr schöne Stadt.“
 


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