StartDienst im Schlauchtrupp: Daniela Behrens besuchte die Freiwillige Feuerwehr Bokel

Dienst im Schlauchtrupp: Daniela Behrens besuchte die Freiwillige Feuerwehr Bokel

Ff Bokel _08-2010

Die Engagierten der Freiwilligen Feuerwehr Bokel mit der Abgeordneten Daniela Behrens (Foto rechts).

05. August 2010 0 Kommentare

Vollen Einsatz zeigte die Landtagsabgeordnete Daniela Behrens (SPD) während ihres Schnupperpraktikums bei der Freiwilligen Feuerwehr in ihrem Heimatort Bokel. „Es war schon lange mein Wunsch, einmal bei einer Übung mitzumachen. Man kann sich so besser in die wichtige Arbeit der Feuerwehr rein denken“, erklärt Behrens.

„Einen Tag im Leben“ nennt Daniela Behrens ihre Reihe von Praktika bei öffentlichen Einrichtungen, karitativen Organisationen und Unternehmen. Sie schlüpft dabei für einen Tag in eine ganz andere Rolle – abseits des üblichen Alltags einer Politikerin. Diesmal schnupperte sie bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Nur wer sich selbst in verschiedenste Bereiche einfühlen kann, kann auch gute politische Entscheidungen treffen“, erklärt Behrens ihr Konzept.

Die Engagierten der Freiwilligen Feuerwehr um Übungsleister Ingo Gutsch nahmen die Abgeordnete unkompliziert auf und integrierten sie schnell ins Team. Mit Jacke, Helm und Stiefeln ausgestattet wurde sie dem Schlauchtrupp zugeordnet und durfte sich auch am Wasserschlauch versuchen. Die Löschung eines Schwelbrandes stand im Mittelpunkt der Übung. „Die Übung hat auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht. Die Freiwilligen scheinen sich blind zu verstehen und zeichnen sich durch Professionalität aus“, meint die Politikerin. „Es tut gut zu wissen, wie reibungslos hier alle zusammenarbeiten. Denn die Feuerwehrleute sich so wichtig für die Sicherheit in einer Gemeinde.“

Daniela Behrens nutzte den Besuch bei Freiwilligen Feuerwehr in Bokel auch, um sich über aktuelle Fragen und Ausstattung der Feuerwehr zu informieren. „Es ist für die Feuerwehr immer schwieriger, Menschen zu finden, die sich der Aufgabe annehmen. Denn mit den Übungen, Weiterbildungen und vielem mehr ist dieses Ehrenamt zeitintensiv und anspruchsvoll“, findet Behrens. Sie steht zum Konzept der Ortsfeuerwehren. 15 Ortsfeuerwehren gibt es in der Samtgemeinde Beverstedt. „Die Dezentralität ist in den Orten unserer Region zwar immer schwerer zu halten, aber wir brauchen die Feuerwehrleute vor Ort – weil sie sich auskennen, weil sie bei Feuer- und Katastrophenschutz helfen und weil sie ein wichtiges Bindeglied für die dörfliche Gemeinschaft darstellen.“ Die Freiwillige Feuerwehr setzt sich nur aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Der Brandschutz in der Region werde damit durch freiwillige Kräfte sicher gestellt. „Dieses freiwillige Modell ist überaus erfolgreich und europaweit anerkannt. Aber es stellt auch große Ansprüche an die Ehrenamtlichen.“

Behrens ist vor allem von der Jugendarbeit begeistert. „Die Jugendwehr Bokel-Stubben hat sich gemausert, wird gut angenommen und funktioniert hervorragend“, betont die Politikerin. Man habe damit ein wichtiges Instrument der Nachwuchsförderung implementiert.

„Ich danke den Feuerwehrfrauen und –männern in Bokel, dass sie mir diese Mitmach-Möglichkeit geboten haben. Das ist nicht selbstverständlich“, so Behrens abschließend.

Zum Hintergrund:
Den Alltag der Menschen kennen lernen und im Auge behalten, abseits von den üblichen Fragen und Mechanismen der Politik. Diesen Anspruch hat sich Daniela Behrens gesetzt. Regelmäßig nimmt sie sich Zeit und schlüpft für einen Tag in eine ganz andere Rolle - und arbeitet mit bei karitativen Organisationen, Einrichtungen oder im Betrieb. "Denn", so die Landtagsabgeordnete, "ich will wissen, was die Menschen bewegt und was sie betrifft in ihrem Alltag und bei der täglichen Arbeit."

Wer Daniela Behrens zur Mitarbeit einladen will, kann sich ans Wahlkreisbüro (Tel. 04746 – 727955, eMail: buero@daniela-behrens.de) wenden.


 

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